Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome/Disorder, Wilfried von Boch-Galhau

Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome/Disorder, Wilfried von Boch-Galhau
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Produktinformationen "Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome/Disorder, Wilfried von Boch-Galhau"

Wilfrid von Boch-Galhau

Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome/Disorder

Eine ernst zu nehmende Form von psychischer Kindesmisshandlung
– mit Fallbeispielen –

 

  • 2012
  • 156 Seiten
  • dt.
  • 12 x 19 cm
  • EUR 16,00
  • ISBN 978-3-86135-178-8


Induzierte Eltern-Kind-Entfremdung ist seit mehr als 60 Jahren in der psychiatrischen Fachliteratur beschrieben, aber erst in den 1980er und 90er Jahren wurde ihr von sechs Forschern bzw. Forschergruppen unabhängig voneinander ein Name gegeben: Wallerstein & Kelly, Johnston & Roseby sprechen von "Pathologischer Ausrichtung" ("pathological alignment") und von "Umgangsverweigerung" ("visitation refusal"); Clawar & Rivlin von "programmed and brainwashed children"; Kelly & Johnston von "Das entfremdete Kind" ("The alienated child"); Warshak von "pathologischer Entfremdung" ("pathological alienation"); Gardner, Kopetski und Kopetski, Rand & Rand von "Parental Alienation Syndrome" und Bernet von "Parental Alienation Disorder" bzw. "Parental Alienation".
Obwohl "Parental Alienation" bereits in der Gesetzgebung verschiedener Länder (z. B. Brasilien) verankert ist und obwohl es in die Rechtsprechung zahlreicher Länder und des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ausdrücklich Eingang gefunden hat, wird das Phänomen hierzulande noch immer beharrlich bagatellisiert bzw. verleugnet.
Der Autor – Psychiater und Psychotherapeut – hat aus einer Vielzahl von dokumentierten Fällen in seiner Praxis einigen Opfern von "Parental Alienation" eine Stimme gegeben. In Form von Briefen, Fallbeschreibungen, Interviews und Follow-up-Interviews schildern diese ihre Lebensschicksale und die gravierenden Probleme, die bis ins fortgeschrittene Erwachsenenalter für sie daraus resultierten.
Das Buch ist ein Plädoyer dafür, die induzierte Eltern-Kind-Entfremdung als psychische Kindesmisshandlung anzuerkennen, rechtzeitig vorzubeugen und zu intervenieren: Dass das Bagatellisieren und Verleugnen endlich ein Ende hat.

 

Inhalt:

    Danksagung
  • Vorbemerkung: Effi Briest
  • 1. Einführung zur induzierten Eltern-Kind-Entfremdung (PAS) und Hinweise auf einige internationale Literatur
  • 2. Definition, Symptomatik und Entfremdungstechniken bei PAS
  • 2.1 Definition
  • 2.2 Symptomatik
  • 2.3 Wichtige Entfremdungstechniken
  • 3. Psychiatrische und psychosomatische Folgen der PAS-Induktion für betroffene erwachsene Scheidungskinder
  • 4. Beziehungsdynamik und psychodynamische Hintergründe bei PAS im Rahmen von Trennung und Scheidung
  • 4.1 Bei den programmierenden Eltern
  • 4.2 Bei den ausgegrenzten Eltern
  • 4.3 Bei den programmierten Kindern
  • 5. Ausblick und Abschlussbemerkungen
  • 6. Zusammenfassung
  • Abstract
  • 7. Anmerkungen
  • 8. Literaturverzeichnis

 

 

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